Wellnesstrainer und Wellnesscoach sind keine geschützten Berufsbezeichnungen
Noch vor gut zehn Jahren war der Begriff Wellness in Deutschland weitgehend unbekannt. Doch inzwischen ist die Branche zu einem milliardenschweren Markt geworden. Die boomende Wellness-Branche bietet mit ihren vielfältigen Qualifikationsmöglichkeiten Frauen - und Männern - ab Mitte 30 oder 40 noch einen Erfolg versprechenden Einstieg in eine neue berufliche Zukunft.
Doch auch bei anderen Menschen für Wohlbefinden zu sorgen, will gelernt sein. Der Wellness-Markt ist im Vergleich zu anderen Branchen noch relativ jung, die Ausbildungsmöglichkeiten undurchsichtig. Zahlreiche private Organisationen und Bildungsinstitute bieten Lehrgänge oder eine Ausbildung zum Wellness-Trainer oder -Coach an. Aber die Berufsausbildungen sind oftmals nicht staatlich anerkannt, sondern lediglich Weiterbildungsangebote. Wellness-Coach, -Berater oder -Manager zählen nicht zu den geschützten Berufsbezeichnungen.
Im Gegensatz zur Physiotherapie gibt es kein festgelegtes Berufsbild, kein staatlich anerkanntes Zertifikat und auch keine vorgeschriebenen Ausbildungsinhalte. Seit einiger Zeit bemüht sich der Deutsche Wellness Verband (DWV) um Mindeststandards. Er nennt Kriterien für die Auswahl der Ausbildungsinstitute.
Zum Abschluss der Ausbildung sollte ein Wellnesstrainer oder Wellnesscoach möglichst Medizinische Grundlagen, verschiedeneWellnessdienstleistungen, Eventmanagement und Wellnessmanagement sowie Beratungs- und Kommunikationstechniken und Marketing beherrschen und in der Praxis anwenden können.
Zu den Arbeitsfeldern eines Wellesstrainers oder Wellnesscoaches können dann die Gesunderhaltung und Förderung des individuellen Wohlbefindens, die Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten, die Entwicklung und Umsetzung von Wellnesskonzepten, Anleitungs-, Schulungs- und Beratungstätigkeiten sowie die Evaluation der Wellnessaktivitäten gehören. Ein Wellnesstrainer ist der Schnittpunkt zwischen Gesundheit und Erholung.








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