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Was gehört alles zur Reisemedizin/Reiseapotheke?

Wer auf Reisen geht, erwartet Entspannung und Erholung, doch die Pläne können von einer unerwarteten Krankheit durchkreuzt werden. In exotischen Ländern sind die Gefahren der Erkrankung außerdem erhöht, weshalb man bei der Planung der Reise bereits darauf achten muss, die wichtigsten Medikamente mitzunehmen. Mit einer gut ausgestatteten Reisemedizin/Reiseapotheke ist man allerdings auf alles vorbereitet.

Medikamente, Foto: Sara Hegewald/pixelio.de
Medikamente, Foto: Sara Hegewald/pixelio.de

Bei der Zusammenstellung stellt sich natürlich die Frage, was alles zur Reisemedizin/Reiseapotheke dazugehört. Das ist nicht nur von den Reisenden abhängig, sondern auch vom Reiseziel. Wer zum Beispiel unter Diabetes leidet, muss natürlich seine Medikamente für diese und andere Krankheiten unbedingt einpacken. Vor allem Allergien können im Ausland zum Problem werden, weshalb diese Medikamente besonders wichtig sind. Außerdem sollte man Medizin gegen Reisekrankheit und Übelkeit dabeihaben. Auch gegen übliche Beschwerden wie Husten, Schnupfen, Erkältungen, Kopfschmerzen und Magenkrämpfe sollte vorgesorgt werden. Besonders im Urlaub muss man sich auch gegen Sonnenbrand und Sonnenstiche schützen, weshalb in der Reisemedizin/Reiseapotheke Sonnenschutz auf keinen Fall fehlen sollte.

Aussetzen des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln im Bundesrat diskutiert

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer setzt sich für ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimittel ein. Dies wurde nun auch im Bundesrat im Zuge der Beratungen zur Modifizierung arzneimittelrechtlicher Vorschriften beschlossen. Im Koalitionsvertrag der Exekutive ist ein sogenanntes Pick-up-Verbot abgemacht worden. Da die Verhandlungen hierzu ins Stocken geraten waren, sehen diverse Bundesländer im Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneien noch mehr Anlass, die Auswüchse des Versandhandels zu dämpfen.

Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März

Laut Statistiken der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben pro Minute zwei Menschen an Tuberkulose (TBC). Die Krankheit ist also noch immer eine der bedeutendsten medizinischen Aufgaben.

Auf dem Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März beschäftigen sich Experten daher mit multiresistenten Erregerstämmen, gegen die die meisten älteren Präparate nichts mehr ausrichten können. Neue, wirksamme Medikamente müssen entwickelt werden. Die neuen Medikamente setzen brechen gezielt die Resistenzen. Eines dieser Präparate ist mittlerweile zur Zulassung eingereicht. Es ist das erste seit den 1960er Jahren! Weitere Arzneimittel sind in der klinischen Erprobung.