Monthly Archives: März 2012

Morbus Bechterew im Alltag

Morbus Bechterew NackenschmerzenDen Geschrrspüler einräumen oder auch nur dem Gegenüber gerade ins Gesicht zu schauen – das sind Selbstverständlichkeiten, die Morbus Bechterew Betroffenen schwer Fallen können. Der Alltag wird zunehmend beschwerlicher. Bei den meisten beginnt die rheumatisch-entzündliche Erkrankung schon als junge Erwachsene mit heftigen Schmerzen im Kreuz, die sich über den gesamten Rücken nach oben ausbreiten. Hinzu kommen häufig chronische Erschöpfungen so wie eine Versteifung der Wirbelsäule.
Schmerzen, Schwäche und Nebenwirkungen verschriebener Medikamente prägen Morbus Bechterew Patienten zusehends.

Aussetzen des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimitteln im Bundesrat diskutiert

Die Mehrheit der deutschen Bundesländer setzt sich für ein Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimittel ein. Dies wurde nun auch im Bundesrat im Zuge der Beratungen zur Modifizierung arzneimittelrechtlicher Vorschriften beschlossen. Im Koalitionsvertrag der Exekutive ist ein sogenanntes Pick-up-Verbot abgemacht worden. Da die Verhandlungen hierzu ins Stocken geraten waren, sehen diverse Bundesländer im Versandhandelsverbot für verschreibungspflichtige Arzneien noch mehr Anlass, die Auswüchse des Versandhandels zu dämpfen.

Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März

Laut Statistiken der Weltgesundheitsorganisation WHO sterben pro Minute zwei Menschen an Tuberkulose (TBC). Die Krankheit ist also noch immer eine der bedeutendsten medizinischen Aufgaben.

Auf dem Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März beschäftigen sich Experten daher mit multiresistenten Erregerstämmen, gegen die die meisten älteren Präparate nichts mehr ausrichten können. Neue, wirksamme Medikamente müssen entwickelt werden. Die neuen Medikamente setzen brechen gezielt die Resistenzen. Eines dieser Präparate ist mittlerweile zur Zulassung eingereicht. Es ist das erste seit den 1960er Jahren! Weitere Arzneimittel sind in der klinischen Erprobung.

Umfrage: 70% der Deutschen würden Organe spenden

70% der Deutschen sind laut einer Umfrage der DAK Gesundheit und Forsa bereit zur Organspende.
So hat das Thema Organspende beim Deutschen Bürger Fuss gefasst und trifft auf Zustimmung – allerdings haben sich noch etwas weniger als die Hälfte (45 Prozent der Befragten) wirklich intensiver mit dem Thema beschäftigt – das betrifft vor allem die sehr jungen. Wer eine Spende ablehnt, befürchtet häufig, dass man mit seinen Organen Geschäfte macht. Hier ist also noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

Schwarzer Hautkrebs (malignes Melanom)

Schwarzer Hautkrebs, das maligne Melanom ist eine bösartigen und tödlichen Form von Krebs. Am schwarzen Hauptkrebs erkranken in Deutschland jährlich mehr als 15Tsd. Menschen. Die Rate der Neuerkrankungen hat sich seit 1980 mehr als verdreifacht. Im Gegensatz zu den Neuerkrankungsraten sind die Sterberaten bei beiden Geschlechtern seit 1980 nahezu konstant geblieben. Insgesamt starben 2008 2.500 Menschen in Deutschland an diesem Tumor.

Bei 15 bis 20 Prozent der Betroffenen, wird der schwarze Hautkrebs erst in einem späten Stadium erkannt. In diesem Fall leben die Patienten im Durchschnitt nur noch sechs bis neun Monate. Bei einer Früherkennung der Erkrankung ist sie hingegen fast immer heilbar. Die Zehnjahresüberlebensrate liegt dann bei 75 bis 85 Prozent. Aus diesem Grund ist es wichtig, seinen Körper regelmäßig auf Auffälligkeiten zu überprüfen. Seit 2008 haben alle Versicherten ab dem 35. Lebensjahr einen Anspruch auf Vorsorge-Untersuchungen. Dabei untersucht der Arzt den ganzen Körper nach auffälligen Hautveränderungen. Die Krankenkassen bieten diese Leistung alle zwei Jahre an.

Als größtes vermeidbares Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken, gilt eine intensive UV-Belastung durch Sonnenstrahlung oder künstliche UV-Strahlung und Sonnenbrand, besonders in der Kindheit und Jugend.

Schwarzer Hautkrebs - Malignes Melanom

Gesundheitspreis Selbsthilfe und Apotheke

Der Deutsche Apothekerverband (DAV) hat denGesundheitspreis „Selbsthilfe und Apotheke – Kooperationen mit Vorbildcharakter“ ausgeschrieben. Kooperationen von Patienten und Apothekern können sich bis zum 30. Juni um den mit insgesamt 4.500 Euro dotierten Preis bewerben oder von dritter Seite vorgeschlagen werden. Unter der Schirmherrschaft des Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Zöller MdB, wird der Preis, der nach 2010 zum zweiten Mal vergeben wird, auf dem DAV-Patientenforum Anfang 2013 in Berlin verliehen.