Lidkorrekturen sind Sache von Spezialisten in der Augenheilkunde

Bekanntermaßen ist die menschliche Haut einem steten Alterungsprozess unterworfen. Davon ist auch die Lidhaut nicht ausgenommen – Schlupflider und Falten entstehen. Hängende Augenlider signalisieren Müdigkeit, Abgespanntheit, Erschöpfung und Stress.

Deshalb entscheiden sich immer mehr Menschen – darunter auch immer häufiger Männer – für eine Augenlidkorrektur.

Gehen mit den Veränderungen des Bindegewebes rund um das Auge Einschränkungen im Sichtfeld einher, besteht die Möglichkeit einer Kostenübernahmen durch die Krankenkassen. Ist die medizinische Indikation nicht gegeben, handelt es sich um eine Schönheitsoperation – Patienten müssen die Kosten dann selbst tragen.

Augenlider schützen unser empfindlichstes Sinnesorgan. Daher sollten Patienten bei der Wahl des eine Augenliedstraffung durchführenden Chirurgen darauf achten, dass dieser sich mit den Gewebsstrukturen im Augenbereich bestens auskennt. Entfernen die Chirurgen bei der Oberlidstraffung zu viel Haut, schließt das Auge nicht mehr vollständig und gerät in Gefahr auszutrocknen. Ausserdem sollten Betroffene auf eine umfangreiche Beratung Wert legen.

“Kenntnisse über Lidanatomie, Anordnung und Wirkung von Muskelsträngen sowie über das Auge selbst entscheiden über Verlauf und Ausgang operativer Eingriffe. Augenärzte gelten daher als erste Ansprechpartner für eine sichere und erfolgreiche Operation”, sagt auch Dr. Kaweh Schayan-Araghi, der als ärztlicher Leiter in der Artemis Augenklinik Frankfurt häufig Lid-Korrekturen durchführt.

Eine Lidkorrektur ist mittlerweile ein Routineeingriff der operativen Augenheilkunde. Sie dauert etwa eine Stunde und erfolgt in der Regel ambulant mit einer örtlicher Betäubung. Die Chirurgen korrigieren dabei lästige Fältchen, Tränensäcke oder Schlupflider. Je nach individueller Situation reduzieren oder entfernen sie überschüssige Haut, erschlafftes Muskelgewebe oder verlagertes Fett. Die notwendigen Hautschnitte setzen die Chirurgen sichelförmig in der Mitte des Oberlids, so dass sie bei geöffnetem Auge in der Lidumschlagfalte liegen.

Neben kosmetischen Eingriffen für ein frischeres und waches Aussehen, erfordern vor allem medizinische Indikationen die Operation am Augenlid. Das könne zum Beispiel Hagel- und Gerstenkörner, Warzen oder störende Muttermale sein. Spannkraftverluste des Oberlids, die in schweren Fällen so stark auftreten, dass nur noch die Wimpern ein Absinken überschüssiger Haut verhindern, bedürfen einer Lidkorrektur, um Gesichtsfeldeinschränkungen entgegen zu wirken.

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