Die Bedeutung von Zahnimplantaten
Ästhetik und die bestmögliche Wiederherstellung der Kaufunktion werden bei der Wahl des Zahnersatzes immer wichtiger. Laut der Vierten Deutschen
Gesundheitsstudie (DMS IV) ist in Deutschland ein Trend zu hochwertiger Zahnersatzversorgung zu beobachten. Zudem steigt das Interesse an implantatgetragenem Zahnersatz. Optimierte Oberflächen, verbesserte Werkstoffe wie auch moderne Knochenersatzmaterialien ermöglichen heutzutage den Einsatz von Implantaten selbst bei schwierigen Voraussetzungen.
Laut der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) implantierten Zahnärzte im vergangenen Jahr in Deutschland rund 600.000 künstliche Zahnwurzeln - rund 70.000 mehr als im Jahr zuvor.
Wegen des wachsenden Anteils älterer Menschen unter der deutschen Bevölkerung wird der Zahnersatz künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Der Anteil der Zahnverluste bei Erwachsenen und Senioren ist in den vergangenen zehn Jahren vor allem in Folge erfolgreicher Prävention und besserer zahnärztlicher Versorgung zurückgegangen. Trotzdem fehlen deutschen Erwachsenen durchschnittlich 2,7 Zähne, bei Senioren sind es 14,2. 22,6 Prozent der Senioren weisen eine vollständige Zahnlosigkeit auf.
Implantate können dabei einen fehlenden Zahn in seiner Funktion am besten wiederherstellen. Künstliche Zahnwurzeln werden in den Ober- oder Unterkiefer eingesetzt. Während der Einheilphase wächst das Knochengewebe an das Implantat und verankert es sehr fest im Kiefer. Anschließend können auf dieser stabilen Basis Kronen, Brücken oder Prothesen befestigt werden. Implantatgestützter Zahnersatz erfüllt heutzutage einen hohen ästhetischen Anspruch und kann daher einen wesentlichen Beitrag zur Erhaltung der Lebensqualität leisten. Die medizinischen Vorteile erläutert Prof. Gerhard Wahl, Direktor der Poliklinik für Chirurgi-sche Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Bonn: „Durch die feste Verankerung im Kieferknochen leiten Implantate die beim Kauen entstehenden Kräfte in den Knochen ein, ähnlich wie eine natürliche Zahnwurzel. Fehlt dieser stimulierende Reiz, bildet sich der Kieferknochen eher zurück. Implantate können dies weitgehend verhindern.“ Außerdem bleibt wertvolle Zahnsubstanz erhalten, weil keine Nachbarzähne als Pfeiler zur Befestigung von Brücken beschliffen werden müssen.
Moderne hydrophile Implantat-Oberflächen verbessern zudem die Einheilung und gestatten eine frühzeitigere Belastung der Implantate als bisher. Optimierte Oberflächen, verbesserte Werkstoffe wie auch moderne Knochenersatzmaterialien ermöglichen heutzutage den Einsatz von Implanta-ten selbst bei schwierigen Voraussetzungen.
Gesetzlich Krankenversicherte erhalten eine Bezuschussung für den jeweiligen Zahnersatz nach dem Festzuschuss-System.
Eine individuelle Beratung über Möglichkeiten des Zahnersatzes und den Einsatz von Implantaten erhalten Sie bei Ihrem Zahnarzt.
Weitere Informationen erhalten Patienten auf www.rundum-zahngesund.de, www.implantat-berater.de sowie auf www.natuerlich-attraktiv.de








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