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Hightech-OP in Hamburg

Der neue Operationssaal im Evangelischen Amalie-Sieveking-Krankenhaus Hamburg-Volksdorf ist der modernste in Europa. Blaugläserne Wände umrahmen den hochmodernen Operationssaal und vermitteln den Eindruck eines Aquariums. Zwei große Fenster sorgen sogar für zusätzliches Tageslicht. Der OP wurde am 24. Januar in Anwesenheit der Zweiten Bürgermeisterin Birgit Schnieber-Jastram die eröffnet. Zu den ersten Gratulanten zählte der Chirurgie-Experte Professor Antonio Lacy aus Barcelona - der live zur Eröffnungsfeier ins Amalie Sieveking-Krankenhaus zugeschaltet war.

Alle Geräte im Hightech-OP werden zentral gesteuert. Über Touchscreens und Monitore haben die Ärzte jederzeit das Operationsfeld in Großaufnahme vor sich. Digitalisierte Röntgenbilder und Endoskopiebefunde können direkt auf die Bildschirme des Operations-Teams übertragen werden. Hochauflösende HDTV-Kamerasysteme und NBI (Narrow band imaging) sorgen für hervorragende Bildqualität.

Zudem sind Live-Schaltungen in andere Krankenhäuser, zu Kongressen oder in Praxen möglich. Durch eine Glasscheibe können Assistenzärzte und Krankenpflegekräfte die Operation von einem Nebenraum aus mitverfolgen. Der neue Hightech-OP ist mit dem System Advanced EndoALPHA ausgestattet: Mit dieser Technologie ist eine optimale Planung der OP-Abläufe im Amalie Sieveking-Krankenhaus möglich.

Der neue Operationssaal steht vorwiegend für minimal invasive Eingriffe, auch aus der Gynäkologie, zur Verfügung.

Der sogenannte “blaue OP” wurde durch die Freie Hansestadt Hamburg als Modellprojekt im Rahmen der Sanierung des Zentral-OPs der Klinik mit 1,7 Millionen Euro gefördert. Weitere Kosten in Höhe von insgesamt einer Million Euro hat das Albertinen-Diakoniewerk aufgebracht. Die Technologie wurde von der Olympus Winter & Ibe GmbH bereitgestellt.



Kommentare (2) zu “Hightech-OP in Hamburg”

  1. Annett schrieb:

    Das ist eine super Entwicklung, jetzt müssen die Ärzte nur noch Informatik als Nebenfach belegen :-)

  2. Friedrich schrieb:

    Stimmt nicht ganz, liebe Annett. Viel wichtiger als die medizinische Ausbildung und hoher Kenntnisstand in Informatik, ist für die Ärzte von morgen ein profundes Wissen in Verwaltungswissenschaft! Nur ein umfassend verwalteter Patient wird letztlich genesen!

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