Pflegestützpunkte werden eingerichtet
Das Bundeskabinett will an der Einführung von Pflegestützpunkten - wie im Rahmen der Pflegereform geplant - festhalten. In einem Bericht zur Entwicklung der Pflegeversicherung beschloss das Kabinett am 16. Januar den Aufbau der Pflegestützpunkte. Diese sollen pflegebedürftigen Menschen helfen, “sich an den Schnittstellen zwischen den Versorgungssystemen besser zurechtzufinden”.
Union und FDP kritisierten den Ansatz, die Union befürwortet eher Beratungsgutscheine. Die Kritiker fürchten durch die Pflegestützpunkte vor allem den Aufbau neuer bürokratischer Strukturen. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) wies diese Bedenken jedoch zurück. Sie kündigte an, in jedem Bundesland jeweils einen Pflegestützpunkt als Modellprojekt zu fördern. Die so gewonennen Erfahrungen sollen in den systematischen Aufbau der 4000 Stützpunkte zum Start der Pflegereform am 1. Juli einfließen.
Die SPD appelierte an Union und Verbände, den Widerstand gegen die geplanten Pflegestützpunkte aufzugeben.








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