Die migratorisch suizidale Situation Deutschlands
Ein Artikel im Cicero Magazin für politische Kultur gibt zu denken. Alle vier Minuten verlässt ein Deutscher sein Land, das ist täglich ein ganzes Dorf. Dabei sind es - anders als bei den großen Auswanderungswellen des 19. Jahrhunderts - gut ausgebildete, hoch motivierte und junge Arbeitskräfte, die sich zum Gehen entschließen. Unter den Auswanderern sind auch viele junge Ärzte.
Auswandern als Arzt?
Das System bildet aus, fordert aber seinen Tribut in Form von Überstunden, schlechter Bezahlung oder vieleicht auch hoher Steuerlast… Laut OECD verliert kein anderer Staat so viele Akademiker, man bezeichnet dies auch als “Brain Drain”. Volkswirtschaftlich ein hoher Schaden, die teure Ausbildung wird zur Subvention der Staaten mit attraktiven Perspektiven. Egal ob USA, Skandinavien, Dubai, England - im Ausland genießen deutsche Ärzte einen guten Ruf.
Der Trend zur Auswanderung ist nicht neu. Die Zahl derer, die mit diesem Gedanken spielen ist hoch.
Die “migratorisch suizidale Situation Deutschlands”… darüber sollte man nachdenken, je nach persönlicher Betroffenheit entweder besorgt oder interessiert und neugierig.








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