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Entwicklung von AIDS-Impfstoff wird eingestellt

Die Entwicklung am bislang als aussichtsreichste geltende Mittel gegen die Immunschwächekrankheit AIDS wird vom Pharmakonzern Merck eingestellt. Ein laufender Test des Medikaments in Südafrika wurde ebenfalls abgebrochen, da keine Abwehr des HIV-Virus festgestellt werden konnte. Der AIDS-Impfstoff scheint also ineffizient zu sein und die Prognosen für einen Erfolg fielen negativ aus. Der Abbruch wurde durch ein unabhängiges Überwachungs-Institut auf Grundlage von Sicherheitsdaten und einer Effizienzanalyse empfohlen.

Merck selbst hatte große Erwartungen in diesen Impfstoff gesetzt. In seine Entwicklung wurden zehn Jahre Forschungsarbeit investiert.

Weltweit haben sich im vergangenen Jahr haben sich laut einem Bericht des AIDS-Koordinierungsprogramms der Vereinten Nationen (UNAIDS) 4,3 Millionen Menschen mit dem HI-Virus angesteckt. Insgesamt wurden 2006 39,5 Millionen Menschen als HIV-positiv gezählt. 2,9 Millionen starben starben im vergangenen Jahr an AIDS.

Das Virus scheint zu komplex für einen effektiven Impfschutz zu sein. Ob Merck an weiteren Impfstoffen arbeitet ist nicht bekannt. So scheint sich nun allgemeine Frustration einzustellen. Viele - wie z.B. Specher des HIV Vaccine Trials Network - bedauerten die Einstellung der Forschung an diesem Impfstoff.

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