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Masern-Epidemie in der Schweiz

Über zenhnmal mehr Patienten sind in der Schweiz seit November letzten Jahres an Masern erkrankt. Genau 423 Infektionen registrierte das Schweizer Bundesamt für Gesundheit (BAG) von November bis Juni, eine auffällige Häufung im Kanton Luzern.

Obwohl Masern einen tödlichen Verlauf nehmen können, gab es bisher keine Todesopfer. Als begünstigend für die Masern-Epidemie nehmen die Behörden fehlenden Impfschutz an, beinahe 95 Prozent der Erkrankten waren nicht geimpft. Im Kanton Luzern ist die Impfungsrate bei Kindern unter zwei Jahren am tiefsten. Es wird befürchtet, das die Epidemie noch nicht ihren Höhepunkt erreicht hat, die Impfrate reiche aber gerade dazu aus, die Krankheit nicht zu schnell zu verbreiten.

Auch in Deutschland wurde im Frühjahr ein Anstieg der auftretenden Masern-Erkrankungen bei Kindern festgestellt.



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