Wurde Arafat mit Aids infiziert und vergiftet?
Es gibt neue Spekulationen um die Todesursache des im November 2004 verstorbenen Palästinenserführer Jasser Arafat. Dieser litt angeblich unter dem HIV-Virus, aber er starb nicht an der Immunschwächekrankheit Aids. Arafats langjähriger jordanischer Hausarzt Aschraf al-Kurdi aüßerte, dass dem Präsidenten kurz vor oder nach dessen Tod das HIV-Virus injeziert worden sei. Angeblich, um dessen wahre Todesursache zu verschleiern. In Wahrheit sei Arafat vergiftet worden.
Als der Arzt, der nach dem Tod des Palästinenserführers keinen Zugang zu der Leiche hatte, in einem Live-Interview mit dem Sender Al Dschesira über Arafats Aids-Erkrankung reden wollte, Wurde das Gespräch durch den Sender unterbrochen. Dies berichtet die israelische Tageszeitung “Ha´aretz”. Bereits am 9. September 2005 hatte Aschraf al-Kurdi in der Zeitung vermutet, dass es sich um Symptome einer Vergiftung handelte. Warum der Arzt erst jetzt mit der vermuteten Diagnose Aids an die Öffentlichkeit geht ist nicht klar.
Warum er diese Informationen erst jetzt der Öffentlichkeit preisgab, erklärte Al-Kurdi allerdings nicht. Am 9. September 2005 hatte er gegenüber “Ha´aretz” festgestellt: “Jeder Arzt würde Ihnen erzählen, dass es sich um Symptome einer Vergiftung handelte.”
Dass am Tod des Palästinenserführers aber Rätsel hängen, scheint offensichtlich. Und es kommt Bewegung in den Fall: Die Witwe Arafats, Suha Arafat, scheint die tunesische Staatsbürgerschaft (die sie nach einer abenteuerlichen “Flucht” erhalten hatte) verloren zu haben. Sie habe ihre “moralischen und materiellen Rechte” eingebüßt.
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