Knochen neu entdeckt

Forscher haben das Knochengerüst neu entdeckt: als Hormonproduzent. US-Forscher des Medizinischen Zentrums der Columbia University in New York stellten bei Ihren Studien an Mäusen fest, dass Knochenzellen ein Hormon aussenden, das den Blutzuckerspiegel senkt und die Fettspeicherung hemmt. Das Skelett tauscht außerdem mit anderen Organen Botenstoffe aus.

Die Forscher untersuchten ein im Knochen gebildetes Eiweiß und entdeckten dabei, das das sogenannte Osteocalcin nicht nur Bestandteil der Knochensubstanz ist, sondern darüber hinaus auch ein Hormon, das den Zuckerstoffwechsel beeinflusst.  Osteocalcin kurbelt demnach den Ausstoß von Insulin an und erhöht die Empfänglichkeit für Insulin. Wenn sich diese Erkenntnisse auf den Menschen übertragen lassen, können sich für Diabetiker daraus neue Brehandlungsansätze ergeben, die auch bei der Vorbeugung von Diabetes eingesetzt werden könnten.

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