Beteiligte Gene der Multiple Sklerose identifiziert
Forscher haben die beteiligten Gene der Multiple Sklerose identifiziert, dennoch bleiben die Ursachen der Krankheit zunächst rätselhaft. Da die Erkrankung an Multipler Sklerose in einigen Familien jedoch gehäuft vorkommt, nimmt man eine Beteiligung der Gene an. Ein großer Risikofaktor scheint eine Variante des Gens HLA-DRB1 zu sein, die das Erkrankungsrisiko vervierfachen kann. Die nun bekannten beteiligten Gene müssen nun auf Ihr Zusammenwirken untersucht werden.
Auch für die Therapie der Multiplen Sklerose gibt es positives zu berichten: in einer Studie der Universitätsspital Basel ( BENEFIT-Studie) wurde festgestellt, dass eine immunmodulatorische Therapie mit Beta-Interferon (Interferon beta-1b) bei Patienten mit dringendem Verdacht auf MS früh einsetzen sollte. Innerhalb von drei Jahren sank das Risiko der noch vor der Diagnose Behandelten, wirklich eine MS zu entwickeln, um 14 Prozent. Der Früherkennung von MS wird somit eine entscheidende Bedeutung zugewisen.
Multiple Sklerose macht sich in Form von Schüben bemerkbar. Die ersten Anzeichen sind oft Gefühls- oder Sehstörungen. Solche frühen Symptome sollten unbedingt ernst genommen werden.
mks multiple sklerose







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