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Genetischer Gegenspieler

Von den schätzungsweise 25.000 Genen des menschlichen Erbgutes sind erst rund ein Drittel bekannt. Da genetische Veränderungen Auslöser vieler Krankheiten sind, könnten nach der Entschlüsselung gezielt zu Therapien entwickelt werden. So wäre es wäre vermutlich möglich, Krebs gezielt zu behandeln, indem man nur die beteiligten Erbfaktoren therapiert. Bei der Methode zur Bestimmung von Gen-Funktionen, dem “genetischen Gegenspieler”, wird ein bestimmtes Gen ausgeschaltet. Mit dieser Methode hoffen Wissenschaftler die Aufgaben der einzelnen Gene besser verstehen zu können. Eine neue, am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg entwickelte Datenbank “GenomeRNAi” soll die Suche nach diesen Gegenspielern erleichtern. Die Software wurde bereits mit einem Preis ausgezeichnet.



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