Umstritten: Alkohol soll Gehirnzellen nicht schädigen
Durch Alkoholgenuss sollen keine Gehirnzellen absterben und Mengen bis zu einem halben Liter Wein am Tag könnten sich sogar positiv auf den Körper auswirken. Vorgestellt wurden diese Thesen vom australischen Wissenschaftler und Direktor des Queensland Brain Institute - Perry Bartlett - auf einem aktuell stattfindenden Neurologen-Kongress in Cairns.
Bartlett erntete in der Fachwelt allerdings viel Widerspruch. Auch die These, dass eine lebenslange Nachbildung von Gehirnzellen Schädigungen durch Alkoholkonsum (aber z.B. auch Schlaganfall u.ä) ausgleichen könne, stößt auf Ablehnung. Die Bildung in späten Lebensphasen erfolgt bestenfalls in derart geringem Ausmaß, das keine Regeneration erlauben würde.
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