Pfizer eröffnet seine Deutschland-Zentrale in Berlin
Berlin entwickelt sich zunehmend zur Pharma-Hauptstadt. Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer verlegt seine Deutschland-Zentrale von Karlsruhe nach Berlin. In der Hauptstadt sollen im Jahre 2008 dadurch 500 Jobs entstehen.
Umziehen sollen die Bereiche Human-Medical (dazu gehört auch das Viagra-Geschäft) und das Tiergesundheits-Geschäft. Ausschlaggebend für den Konzern war das interessante Umfeld in Berlin als hervorragender Gesundheitsstandort mit seinen guten Verknüpfungen zu Wissenschaft und Forschung. Die Aktivitäten zur Gesundheitsstadt Berlin bzw, des Netzwerkes Health Capital Berlin-Brandenburg, scheinen sich also als sinnvolle Investitionen zu erweisen - oder wie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit (SPD), es ausdrückt: “Die jahrelang betriebene Politik des Ausbaus unserer Stadt als Gesundheitsstandort trägt jetzt nachhaltige Früchte”. Die Pharmariesen in Berlin legen mehr Wert auf die Nähe zur Wissenschaft als zur Politik. Das Bundesministerium für Gesundheit ist bislang noch nicht zum Gesundheitsstandort Berlin umgezogen.
Die Stadt darf damit ein wenig durchatmen, nachdem sie nach der Übernahme der Schering AG durch Bayer im vergangenen Jahr seinen einzigen Konzern im Deutschen Aktien-Index (DAX) verloren hatte. Mit der Schering-Übernahme büßte die Hauptstadt 1200 Arbeitsplätze ein.
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