Auwaldzecke breitet sich auch in Deutschland aus
Über das vermehrte Auftreten von Zecken und damit die erhöhte Gefahr von Zeckenbissen in diesem Sommer wurde ja bereits berichtet. Die Online-Ausgabe der Zeitschrift Geo weiß aber auch vom Auftreten der hierzulande eher unbekannten, aggressiven Auwaldzecke in Deutschland zu berichten. Die ersten Zeckenbisse wurden aus dem südöstlich von Berlin gelegenen Brandenburg gemeldet. Die Auwaldzecke, welche ursprünglich in Norditalien, Österreich und Ungarn sowie in osteuropäischen Ländern sowie in den Vereinigten Staaten beheimatet ist, kann die gefährliche Babesiose, auch Hundemalaria genannt, übertragen.
Die Auwaldzecke kann etwa dreimal so groß werden, wie der Gemeine Holzbock. Im Gegensatz zu dieser “gewöhnlich” Zecke, bewegt sich die Auwaldzecke aktiv auf Ihr Opfer zu. Vor ungefähr 35 Jahren wurden in Deutschland vereinzelt Auwaldzecken gefunden. Ihre Verbreitungswege waren bislang unklar.
Zu befürchten ist, dass sich die Auwaldzecke aufgrund der günstigen Verhältnisse auch in Deutschland vermehrt finden läßt.
zeckenbiss







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