Krankenkassen erwarten steigende Ausgaben für Medikamente.
Trotz Sparmaßnahmen: Die Krankenkassen erwarten weiterhin steigende Ausgaben für Medikamente. In diesem Jahr rechnen die gesetzlichen Krankenkassen mit einer Steigerung der Arzneimittelkosten um 8,4 Prozent. Die Beiträge sollen aber nicht erhöht werden. Mögliche Gründe für die Kostensteigerung sind die Mehrwertsteuererhöhung und ein anhaltender Trend zur Verschreibung neuer und teurer Medikamente statt günstiger, bewährter Mittel.
Die Sparziele der Gesundheitsreform konnten bei den Arzneimittelausgaben also noch nicht erreicht werden und liegen auch noch in weiterer Ferne. Maßnahmen zur Kostensenkung - wie zum Beispiel die Rabattverträge - sind noch immer heftig umstritten.
Bei der Verschreibung von Medikamenten gibt es jedoch große regionale Unterschiede: Berliner Ärzte stellen die teuersten Rezepte aus.
Vieleicht stimmt es ja doch: Berlin macht krank
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