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Xenotransplantationen - Hoffnungen auf unbegrenzte Ersatzorgane

Xenotransplantation nennt man die Übertragung von lebens- und funktionstüchtigen Zellen oder Zellverbänden von Tieren, einschließlich tierischen Organen auf den Menschen. Die Xenotransplantation hat sich seit dem Ende der 90er Jahre als Teilgebiet der Transplantationsmedizin etabliert. Angesichts der Tatsache, dass tausende Menschen dringend auf ein Spenderorgan warten, erscheint diese Art der Organtransplantationen höchst erstrebenswert. Mehr als 10.000 Patienten warten in Deutschland auf eine Organspende, auf der anderen Seite werden jedoch Jährlich nur rund 4500 Organe transplantiert.

Trotz der großen Hoffnungen wurden und werden wichtige Diskussionen um die Ethik der Xenotransplantation geführt. Das medizinische Problem der Xenotransplantationen hingegen war bislang die Reaktion des Menschlichen Körpers, der das fremde Organ abstoßen wollte. Mitlerweile gibt es allerdings die ersten Erfolge zu vermelden. Und obwohl bis zur Verpflanzung von Organen vom Tier auf den Menschen noch ein langer Weg bevorsteht, zeigten sich Experten auf dem internationalen Symposium Xenotransplantation des Robert-Koch-Instituts in Berlin optimistisch.

Um die Probleme bei der Xenotransplantation in den Griff zu bekommen, wird einerseits versucht, die Abstoßreaktionen zu vermindern, andererseits wird versucht, Tiere dahingehend gentechnisch zu verändern, dass die Tierorgane “verträglicher”
für den Menschen werden.



Kommentar (1) zu “Xenotransplantationen - Hoffnungen auf unbegrenzte Ersatzorgane”

  1. imedo - das Gesundheitsportal schrieb:

    […] Interessanter Beitrag auf des Gesundheitsbloggers zur Übertragung vonĀ  lebens- und funktionstüchtigen Zellen oder Zellverbänden von Tieren, einschließlich tierischen Organen auf den Menschen. […]

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