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Multivitamin-Präparate erhöhen das Risiko auf Prostatakarzinom

Multivitamin - Eine lang gehegte “Weisheit” sagte, dass Vitamine gut sind - ausschließlich und uneingeschränkt. “Überflüssig” zugeführte Vitamine würden einfach und folgenlos ausgeschieden. So haben es Eltern über Jahrzehnte Ihren Kindern weitergegeben. Sicher ist eine gesunde Ernährung - mit viel Obst und Gemüse - auch weiterhin nicht verkehrt. In den Industrienationen jedoch ist es m.E. nicht nötig, über diverse Lebensmittel-Zusätze und extra Pillen (Multivitaminpräparate) Vitamine zuzuführen.

Zuviele Vitamine können sogar gefährlich sein: Eine prospektive Beobachtungsstudie im Journal of the National Cancer Institute (JNCI 2007; 99: 754-764) bei Männern zeigte, dass das Risiko für ein tödlich verlaufendes Prostatakarzinom sogar fast verdoppelt wurde. Bereits im Februar diesen Jahres war eine Meta-Analyse zu dem Ergebnis gekommen, dass die Einnahme von antioxidativen Vitaminen möglicherweise die Sterblichkeit erhöht. Die negativen Effekte waren in dieser Höhe festzustellen bei Männern, die täglich Multivitamin-Präparate einnehmen (mehr als sieben Mal pro Woche). Dennoch besteht kein Grund zur Panik: das absolute Risiko ist gering.
Details im Ärzteblatt…

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Kommentar (1) zu “Multivitamin-Präparate erhöhen das Risiko auf Prostatakarzinom”

  1. Vitamine und mehr schrieb:

    So, so, die Einnahme von Antioxidantien verdoppelt das Prostatarisiko … ;-) Was hier wirklich bewiesen wird, ist, daß interessegesteuerte Forschungsarbeit so ziemlich alles “statistisch belegen” kann. Oder, anders gesagt: Einem in mathematischer Statistik ungebildetem Publikum kann man Korrelationen als Ursachenzusammenhänge unterjubeln - das fällt niemandem mehr auf.
    Leider haben auch die Mediziner gründlich vergessen, was sie einst vor vielen Jahren in “medizinischer Statistik” gelernt haben. Ergebnis: Völlige geistige Verwirrung aller Beteiligten inklusive des Autors dieses Blogs.

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