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Aspirin gegen Krebs

Bei ihrer Krebsforschung stießen Gillian M. Borthwick und ihre Kollegen von der Universität Newcastle einmal mehr auf die Wirkung von Acetylsalicylsäure (ASS/Aspirin). Einige Studien hatten bereits gezeigt, dass Aspirin vor verschiedenen Krebsformen schützt. Allerdings ist die schützende Wirkung auch zwiespältig zu betrachten: eine regelmäßige Aspirineinnahme über 20 Jahre oder länger zeigte andererseits ein erhöhtes Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs insbesondere bei Frauen.

Der Wirkstoff verhindert laut Borthwick aber zusätzlich zur Vorsorgewirkung, dass sich weniger Versorgungsadern für den Tumor bilden - er bremst somit das Tumorwachstum und hungert damit das Krebsgeschwulst aus.

Acetylsalicylsäure setzt dazu an dem Signalmolekül NFkappaB an, das die Bildung neuer Blutgefäße anstößt. Um die Wirkung zu erzielen sind aber hohe Dosen von Acetylsalicylsäure notwendig.
Weitere Informationen bei Focus-Gesundheit

In der Krebsforschung scheint sich aber zur Zeit noch mehr zu tun. Auch ein Antibiotikum namens Siomycin A kann Tumore am Wuchern hindern, indem es ein bestimmtes Gen ausschaltet, das die Zellteilung steuert, ohne gesunde Körperzellen zu behindern. Diese Entdeckung ist Andrei Gartel und seinen Kollegen von der University of Illinois gelungen. Dazu berichtet ebenso Focus-Gesundheit.



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