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Studie: Preise bei ärztlichen Behandlungen können stark variieren

Laut einer aktuellen Studie der Research Institut HPMS® (Health Pharma Marketing Services) GmbH, wissen 63,7 Prozent der gesetzlich versicherten Personen nicht, dass Zahnärzte in Deutschland bei der Festlegung von Preisen für bestimmte Behandlungen zum Teil einen sehr großen Spielraum haben.

Befragt wurden bundesweit 300 Personen. Die Studie wurde im Auftrag der MediKompass GmbH erstellt und vom Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der Fachhochschule für angewandtes Management in Bad Tölz begleitet.

63,7 Prozent der gesetzlich Versicherten wissen nicht, dass es bei Zahnärzten in Deutschland Preisunterschiede gibt. Bei privat Versicherten sind es 54,9 Prozent. Diejenigen, die von Preisunterschieden wissen, schätzen den durchschnittlichen Preisspielraum von Zahnärzten auf 22 Prozent.

“Die Ergebnisse verdeutlichen, dass das Thema Preisbewusstsein bei Arztleistungen noch nicht ausreichend existiert und hier noch dringend Aufklärung betrieben werden muss”, sagt Prof. Dr. Dr. Claudius Schikora, einer der Geschäftsführer von MediKompass. “Viele Patienten gehen davon aus, dass sie den Preis bezahlen müssen, den der Arzt vorgibt und wissen nicht, dass sich ein Vergleich absolut lohnt.” Die Studienergebnisse können angefordert werden bei ssothmann@kafka-kommunikation.de. Im Internet sind unter www.arzt-preisvergleich.de weitere Informationen abrufbar.



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