Südliche Bundesländer gegen Gesundheitsreform
Die Länderchefs der südlichen Bundesländer sehen ihre Felle davonschwimmen und befürchten, im Zage der Gesundheitsreform Geld für die medizinische Versorgung in ihren Ländern zu verlieren.
Bei der Durchsetzung der Gesundheitsreform kommen alle Versicherungsbeiträge in einen zentralen Fonds. Dadurch werden Einkommensunterschiede der Versicherten zwischen den Krankenkassen ausgeglichen. Die Krankenkassen erhalten dann unabhängig von der Region vergleichbare Pauschalen.
Genau das stört aber vor allem die Ministerpräsidenten im Süden. Die AOK Bayern rechnet, dass ihr bis zu 500 Millionen Euro im Jahr weniger zur Verfügung stünde, die AOK Baden-Württemberg schätzt den Betrag, der weniger fließt auf 100 Millionen Euro für alle gesetzlichen Kassen in ihrer Region.
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