Spielwarenmesse Nürnberg - Zeit um spielend zu lernen
Hersteller von Kinderspielzeug sehen sich heute weniger gegenseitig als Konkurenten, ihr Gegner ist die den Kindern zur Verfügung stehende Zeit - und die wird dem Anschein nach immer knapper. Sportaktivitäten, Nachhilfestunden, Klavierunterricht und co, aber auch Computerspiele und neue Medien (internet) lassen die Hersteller auf der Nürnberger Spielwarenmesse konstatieren, ließen den Kindern einfach zu wenig Zeit zum Spielen.
Dies paßt zur These “auch Kinder brauchen Muße“, die hier bereits erwähnt wurde. Nur ist die naheliegende Annahme im Fall der Spielzeug-Produzenten zunächst die, dass hier pauschal über den zurückgehenden Umsatz lamentiert wird.
Die Wahrheit liegt vermutlich - wie so oft - in der Mitte. Erfreulich jedoch ist, dass die Spielzeug-Hersteller sich fast durchgehend zu einer Art Bildungsauftrag bekennen. Entsprechend dem Motto der diesjährigen Spielwarenmesse: “Spielend lernen”.
Die 59. internationale Spielwarenmesse geht noch bis zum 12. Februar, rund 2700 Aussteller präsentieren ihre Produkt.








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