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Väter erkranken häufiger an Prostatakrebs

Als bisher gesicherte Risikofaktoren für Prostatakrebs sind familiäre Vorbelastung, ethnische Herkunft und steigendes Lebensalter bekannt. Statistisch erkranken jedoch auch Väter häufiger an Prostatakrebs als kinderlose Männer. Am Statens-Institut in Kopenhagen wurde dies durch die Auswertung statistischer Daten sämtlicher Männer, die zwischen 1935 und 1988 in Dänemark zur Welt gekommen sind, belegt. Jedoch: Das Risiko sink bei Männern, je mehr Kinder sie haben.

Erklärbar ist dieses Phänomen zunächst nicht. Möglich wäre auch ein Störfaktor in der Auswertung. Die Forscher verfolgen jedoch auch die These, dass besonders gesunde Männer mit entsprechenden Abwehrkräften besonders häufig mehrere Kinder zeugen. Möglicherweise reduziert eine bis ins hohe Alter erhaltene Fertilität eines Mannes das Risiko auf ein Prostatakarzinom.



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